Gefühls.verwirrungs.chaos.zeugs

Freitag.



Nun ist er also da, der gefürchtete Freitag. Und mein Freund ist vor 2 Minuten los gefahren. Also ungefähr 5 Stunden noch in Freiheit und noch ungefähr 5 Stunden, um eine Entscheidung zu treffen.

Ich stehe völlig neben mir
Nicht glücklich
Weil nicht neben dir


Jaw. Bisher habe ich den heutigen Tag ganz nach dem Motto "Ablenkung ist alles" verbracht. Wichtigen Papierkram erledigt & Urlaubsvorbereitungen getroffen. Dabei in der Stadt gewesen . . . Wie immer bei jedem dunklen Opel Corsa zusammen gezuckt. Dabei ist er arbeiten. Kann also gar nicht hier sein. Aber es könnte ja sein, dass . . . Nein, kann es nicht. Und das ist auch gut so.

Und ich rufe dich nur an
Um dich zu fragen
Kann es sein
Dass ich bei meinem letzten Besuch
Bei dir Verlor
Was ich jetzt such


Btw, gerade eben bin ich extremst zusammen gezuckt, als ich im Studivz war. Und dort sah, dass er auf meiner Seite war. An sich ist das nichts besonderes und hat auch nichts zu heißen. Aber naja, man könnte ja etwas reininterpretieren. Mach ich ja so gern.

Ich fühl mich unwohl ohne Kopf
In der Straßenbahn
Deswegen lern ich Kopflos Fahrradfahren
Und ich weiß
Wahrscheinlich
Mit den Jahren
Werd ich lernen
Dabei mein Gesicht zu wahren


Das nächste Mal bin ich zusammen gezuckt, als es unten geklingelt hat an der Haustür, mein Bruder wie auf Befehl runter ist (als würde er wen erwarten) und es dann für einen Moment so klang, als würden zwei Personen hoch kommen. War aber eine akkustische Täuschung, er hat nur ein Päckchen bekommen, haha.

Du bringst mich um
Schlaf und Verstand
Für dich geb ich dem
Wahnsinn die Hand
Und Rand und Band
Ziehen ohne mich aufs Land
Ich bin außer dir
Gar nicht hier


Nun ja. Das waren bisher alle Schreckmomente des Tages. Der nächste wird hoffentlich auch erst dann kommen, wenn es an der Tür klingelt und meine Mutter ruft: "Leila. Besuch für dich."

Ich betrink mich ohne Maß
Sieht keiner her
Ess ich das Glas auf
Ich mach nur den Geiern noch Spaß
Und ich beiß
Deinen Namen
Ins Gras


Denn dann muss ich runter. Zu meinem Freund. Mich von ihm umarmen lassen. Im Moment sträubt sich immer noch alles dagegen. Ich hoffe, ich gewöhn mich dran, irgendwann in den nächsten zwei Tagen. Aber ich hab Angst, dass ich es nicht tue. Dass ich es heute Abend nicht aushalte, in seinen Armen einzuschlafen. Ich hab einfach Angst, dass unsere Beziehung bereits hoffnungslos verloren ist .

Du bringst mich um
Schlaf und Verstand
Für dich geb ich dem
Wahnsinn die Hand
Und Rand und Band
Ziehen ohne mich aufs Land
Ich bin außer dir
Gar nicht hier


Und ich bete zu Gott, dass ich ihn nicht begegnen muss, wenn mein Freund dabei ist. Ich mein, es wär schon ein krasser Zufall, oder? Die ganze Zeit sehe ich ihn nirgends und er kommt auch nie hier her. Warum sollte ich ihn ausgerechnet sehen, wenn mein Freund dabei ist?!

Na gut. Ich hoffe, ich kann euch am Sonntagnachmittag/abend irgendetwas positives erzählen. Ich hoffe es. Ich hoffe es so sehr. Aber ich glaub nicht wirklich dran.
15.8.08 14:39
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


chiara. / Website (15.8.08 15:08)
oh man.
ich kann dich echt verstehn.
aber muss es nicht irgendeinen
weg geben herauszufinden,
für wen dein herz wirklich schlägt?

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